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Sinus­lift

Univ. Prof. Dr. Dr. Siegfried Jank

Im Oberkiefer kommt es bei Zahnverlust häufig zu einem Abbau des Knochens. Das führt dazu, dass nicht genügend Knochen zur Verfügung steht, um ein Implantat einzusetzen, da dieses dann in die Kieferhöhle ragen würde.

Um wieder genügend Knochen zur Implantation zur Verfügung zu haben, wird beim klassischen Sinuslift von der Mundhöhle aus die Kieferhöhlenschleimhaut angehoben und der entstehende Raum mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt.
Natürliche Position eines Oberkieferzahnes
Zustand direkt nach Verlust eines Oberkieferzahnes
Knochenabbau nach Verlust eines Oberkieferzahnes.
Ohne Knochenaufbau würde das Implantat in die Kieferhöhle ragen. Diese Situation würde zum Implantatverlust führen
Eröffnung der Kieferhöhlenwand mit dem Diamantbohrer. Die darunter liegende Schleimhaut darf dabei nicht verletzt werden
Anheben der Kieferhöhlenschleimhaut und Schaffung eines Hohlraumes
Auffüllen des Hohlraumes mit Knochenersatzmaterial
Nach Verknöcherung des Knochenersatzmaterials kann das Implantat eingesetzt werden. (Dauer ca. 6 Monate)