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Piezo­­chirurgie

Univ. Prof. Dr. Dr. Siegfried Jank

Alternativ zum klassischen Sinuslift kann die Piezochirurgie den rotierenden Diamanten ersetzen. Damit ist die Gefahr der Verletzung der Kieferhöhlenschleimhaut signifikant geringer.

Mit Hilfe einer kleinen Säge wird ein Fenster in die Kieferhöhlenwand präpariert (1). Ein stumpfes Spezialinstrument (2) hebt durch die hochfrequenten Schwingungen die Schleimhaut von der Unterlage ab. Anschließend wir der Defekt mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt (3) und ein Implantat inseriert (4).

Bei der Piezochirurgie werden Ultraschallwellen zur Bearbeitung von Hartgewebe wie Zahn oder Knochen verwendet. Der Vorteil gegenüber rotierenden Instrumenten ist, dass das Weichgewebe dabei nicht verletzt werden kann, da die Energie nur auf Hartsubstanzen übertragen wird.